Grundstück saubermachen, Äste abschneiden,ASU-Fahrt - Auswandern nach Paraguay

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2020


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he show must go on!      




Fürs erste wurde ein ca. 800 qm großes Stück unseres "Urwaldes" kultiviert. Die Jungs schoben das Grüngut gleich zumindest grob auf einige Haufen, die wir am Tag darauf anzündeten. Am folgenden  Wochenende wurde nochmals ein großes Stück gerodet.


Im Juni muss in Paraguay die Autosteuer bezahlt werden. Also machten wir uns auf den Weg nach Guarambare. Man hatte ja gesagt, die Polizei würde den Steuerbescheid coronatechnisch nicht überprüfen, aber irgendwie hat man ja doch keine Ruhe. Und im Augenblick war das Fahren erlaubt.
Im Rathaus mussten wir zum Hintereingang, dort, wie überall, Pfötchen waschen, desinfizieren und dann bekamen  wir eine Nummer. Weiter ging es in einen großen Saal, der mit nur wenigen Stühlen bestückt war, die sehr weit auseinander standen. Nach ca. einer Stunden waren wir durch und dann ging´s weiter zur Post, Zur Bank, zum Imker und von dort zu Elke und Joachim.


Postamt von Guarambaré
Elke bat uns, für ihre abgegebene Katze, die nun ganz in unserer Nähe untergebracht war, das Futter und eine Spende zu bringen. So fuhren wir am Mittwoch zu der Katzentante, die rund 90 Katzen beherrbergt. Eine Paraguayerin, die in sehr bescheidenen Verhältnissen lebt, aber ein ganz großes Herz für Tiere hat. So, wie man es nur selten in Paraguay findet.

Einige Äste unseres Baumbestandes schwangen bei starkem Wind in die Stahltrossen des Internetmastes, was auf Dauer sicher der Stabilität schadet. Stefan bastelte sich einen "Sicherheitsgurt" und begab sich in schwindelnde Höhe, um die Störenfriede zu eliminieren. Kein einfaches Unterfangen, denn die Äste wollten sich nicht so leicht geschlagen geben. Aber es gelang ihm doch, zumindest die schlimmsten Äste zu kappen. Und was das Wichtigste war, Stefan kam wieder heil unten an....

Da in den letzten Monaten vom hiesigen Stromanbieter ANDE kein Verbrauch abgelesen wurde, folgte in diesem Monat ein Riesenschreck. Wir hatten eine durchschnittlichen monatlichen Verbrauch von über 2000 kW. Bisher kamen wir mit ca. 300 kW recht gut klar. Also musste sich ja ein Stromfresser irgendwo befinden. Den entdeckten wir im Pumpenhaus. Die Pumpe vom Tiefbrunnen schaltete sich nicht aus. Ich machte ein Foto vom Stromzähler und am nächsten Tag zur gleichen Zeit wieder. Oh weh 55 kW am Tag. Oliver, der unsere Klimaanlagen montiert hatte, empfahl uns einen Klempner hierfür, der auch am anderen Morgen vor der Türe stand. Nach kurzer Weile sagte er mir, dass das Ausgleichsgefäß seinen Geist aufgegeben  hatte und auch die Abschaltautomatik defekt war. Ich gab ihm einen Vorschuß, wie das hier so üblich ist, von 1 Million Guarani, damit er die Ersatzteile kaufen konnte. Knapp 2 Stunden später war er wieder hier und schnell war der Schaden behoben. Dank an plomero Daniel und auch an Oliver, für die Empfehlung. Bei der Stromkontrolle der nächsten Tage, oh Wunder, noch nicht mal mehr 10 kW Verbrauch pro Tag.

Unser Auto machte uns auch mal wieder ein wenig Sorgen. Wollte nicht mehr anspringen, Fensterheber funktionierten nicht mehr,  wie sie sollten, Zentralverriegelung schloß nicht alle Türen...... Das Warnlämpchen sagte auch, dass ein Fehler in der Elektronik vorhanden wäre. So machte ich einen Termin in Asu bei FIAT aus und wir lieferten den Wagen schon am Vortag ab, da wir ja nicht wussten, ob er morgens anspringen würde (und natürlich, um nicht so früh aufstehen zu müssen) und fuhren wieder mit dem Bus nach Hause, da es im Multiplaza auch nicht wirklich einladend war. Alle Sitzmöglichkeiten waren ausgebaut, als würde es kein MORGEN mehr geben.



Shopping Multiplaza
Wir bekamen per WhatsApp dann den Kostenvoranschlag, aus dem ersichtlich war, dass doch "nur" die Batterie ausgewechselt werden musste. Welche Freude.
Es kam auch ein Gerücht auf, dass die Hauptstadt möglicher Weise wieder in die totale Isolation zurückgestuft werden sollte, da es einen erneuten Todesfall wegen Coraona gab. Also am Donnerstag schnell wieder nach ASU, Auto abgeholt. Und da wir schon mal nicht weit entfernt waren, ging es anschließend zum nagelneuen Fortis. Groß- und Einzelhandel. Superladen!
Der neue Groß- und Einzelhandel
FORTIS
Auf dem Heimweg machten wir noch einen kurzen Stopp bei Gerlinde, von der wir auf dem Markt in SanBer (derzeit geschlossen) immer Haribo und Nutella und andere deutsche Waren kauften. Oh wie schön, die Regale waren gut gefüllt mit so manchen Leckereien.

Unsere kleinen Reiter, die ihr erlerntes Wissen, das sie bei Vanessas Reituntericht lernen, hier bei uns immer gerne festigen. Natürlich wird auch sehr viel Quatsch gemacht.


Große Freude bei den Pferden. Futternachschub wurde aufgefüllt.

Unsere neue ANDE Rechnung habe ich nun auch in der App gefunden. Diesmal nur etwas über 530.000 GS., schon besser als 700.000 GS.. Wurde abgelesen an dem Tag, als wir den Stromfresser gefunden hatten. Die nächste Rechnung wird dann hoffentlich im vernünftigen Rahmen sein.
 
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