April 2026 wieder unterwegs – mit Pudel, Rentner-Mercedes
2026
Endlich wieder unterwegs – mit Pudel, Rentner-Mercedes
und ganz viel Kuchen!
8. April –
Koffer raus, Abenteuer an!
Nach
gefühlten hundert Jahren ohne Tapetenwechsel war es endlich so weit: Wir packen
wieder die Koffer! Mit dabei: unser flauschiger Reiseleiter California, der
letzte verbliebene Pudel an Bord, und natürlich unser treuer Rentner-Mercedes –
liebevoll auch „der luxuriöse Hunde-Kinderwagen“ genannt.
Am 9. April
ging es los Richtung Encarnación. Ziel der Mission: alte Freunde besuchen,
Sonne tanken und endlich wieder das tun, was wir lieben – spontan durchs Leben
rollen und kleine Abenteuer sammeln.
Für unseren
Aufenthalt hatten wir uns über Airbnb ein gemütliches Ferienhaus geschnappt –
perfekte Ausgangslage für tägliche Entdeckungstouren, entspannte Abende und den
längst überfälligen Wechsel in den Urlaubsmodus. Alltag? Kurz mal auf stumm
geschaltet.
Ganz ohne
Wehmut war die Reise allerdings nicht. Unsere langjährigen Freunde Dominik,
Irina, Salia und Josua verabschieden sich nach vielen Jahren in Paraguay zurück
nach Deutschland. Die Kinder sollen dort ihren Schulabschluss machen und
anschließend voll durchstarten – wahrscheinlich bestens organisiert, mehrsprachig
und mit mindestens drei Smartphones pro Person.
Die Eltern
hingegen planen bereits ihr nächstes Kapitel: Das eingemottete Wohnmobil soll
wiederbelebt werden! Wir sind jetzt schon gespannt, wohin sie ihr rollendes
Zuhause als Nächstes verschlägt.
Kaum angekommen,
klingelte auch schon das Telefon. Dominik hatte die einzig logische Idee:
Treffen an der Costanera zum Sonnenuntergang! California durfte entspannt in
der Unterkunft chillen, während wir Richtung Strand aufbrachen. Eine gemütliche
Strandbar war empfohlen worden – doch noch bevor wir dort ankamen, hörten wir
schon fröhliches Rufen. Das Wiedersehen war perfekt.
Wie immer
verging die Zeit viel zu schnell und noch am selben Abend stand fest: Morgen
gibt’s Kaffee zusammen!
Am nächsten
Tag standen wir dann spontan vor ihrer Haustür – Überraschungsbesuch inklusive.
Irina hatte extra Kuchen gebacken, und ja… der war gefährlich lecker. Kaffee
gab es ebenfalls, wenn auch mit improvisierter Milchlösung. Die Familie trinkt
nämlich eigentlich gar keinen Kaffee und besitzt daher ungefähr so viel Milch
wie eine Wüste Regenwolken.
Aber ganz
ehrlich: Es hätte nicht gemütlicher sein können.
Natürlich
wurden sofort alte Geschichten ausgepackt. Erinnerungen an die wilden Zeiten
auf der Rancho Stefano machten wieder die Runde. Es wurde gelacht, erzählt und
teilweise so laut über alte Abenteuer geschmunzelt, dass vermutlich selbst die
Nachbarn neugierig wurden.
Und weil man
gute Gespräche niemals abrupt beendet, blieben wir direkt noch zum Abendessen.
Pizza für alle! Genau so muss ein perfekter Tag aussehen.
Es tat
einfach gut, wieder gemeinsam an einem Tisch zu sitzen, zu lachen und das Leben
zu feiern. Freundschaft und Abschied liegen manchmal erstaunlich nah
beieinander – aber mit Humor, Herzlichkeit und gutem Kuchen fühlt sich selbst
ein Abschied irgendwie warm an.
Auf viele
weitere Abenteuer, neue Begegnungen und hoffentlich noch ganz viele Stücke
Kuchen!
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